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Noch mehr Herzsicherheit am LKH Wolfsberg
Das LKH Wolfsberg wurde flächendeckend mit Defibrillatoren ausgestattet, um bei Notfällen noch rascher mit der Reanimation beginnen zu können. Darüber hinaus werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses im Umgang mit den Geräten geschult.
Auf Initiative des LKH-Direktoriums und der Abteilung für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin wurden für das LKH Wolfsberg 18 halbautomatische Defibrillatoren angekauft, um bei Kreislauf- und Herzstillstand noch rascher mit der Reanimation beginnen zu können. Während Intensivbereiche und OPs bereits bisher mit Defibrillatoren ausgestattet waren, stehen die Geräte nun an allen Abteilungen und Stationen des Hauses rund um die Uhr zur Verfügung. „Durch die flächendeckende Ausstattung mit den halbautomatischen Defibrillatoren kann bei Bedarf sofort mit der Reanimation begonnen werden“, sagt Dr. Wolfgang Trebuch, Erster Oberarzt an der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Dr. Trebuch: „Bei Herz- und Kreislaufstillstand kommt es auf jede Sekunde an. Je rascher der Defibrillator beim Patienten ist, desto besser.“
In puncto Einsatzgeschwindigkeit geht das LKH-Team neue Wege. Ab sofort werden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz alle Mitarbeiter des Hauses – vom Stationspersonal über die Bürokräfte bis hin zum Technik- und Reinigungspersonal – im Umgang mit den Defibrillatoren geschult. Dr. Wolfgang Trebuch: „Der Umgang mit den Geräten ist ohnehin sehr einfach und auch selbsterklärend. Es geht aber darum, eventuell vorhandene Ängste und Unsicherheiten bei der Hilfeleistung abzubauen.“ Die ersten Schulungen mit Mitarbeitern der nichtmedizinischen Bereiche haben bereits stattgefunden und werden in den nächsten Wochen und Monaten fortgesetzt.

